Warum einem behinderten Hund eine zweite Chance geben?

Ein kranker Hund kann nichts für seine Erkrankung oder Behinderung. Hunde sind dem Menschen oft ohnehin hilflos ausgeliefert. Sie erhalten keine Möglichkeit der Selbstbestimmung. Denn der Mensch ist das Rudel. Der Mensch ist das Alpha-Tier und ein Hund gehört zu seinem Herren. Folglich sollte das Herrchen es auch so verstehen, dass der Hund ein treuer Gefährte ist und seinem Hund treu bleiben. Behinderte Hunde sind ebenso in der Lage

  • ein wohlbehaltenes Leben zu führen
  • Spaß zu haben und
  • ein sinnvolles Alter zu erreichen.

Auch mit Behinderung bleiben sie gute Begleiter. Es ist lediglich eine andere Art der Kommunikation oder Hilfestellung nötig.

Eine Chance für erblindete Hunde

Blinde HundeEs gibt auch beim Hund Augenerkrankungen, die zum Erblinden führen können. Ein Hund muss nicht von Geburt an blind sein. Verunfallte Hunde könnten ebenso ihre Augen verlieren oder eine starke Einschränkung ihrer Sehfähigkeit erleiden. Dies ist aber kein Grund einen Hund einzuschläfern. Denn ein Hund kann auch dann noch ein sehr gutes Leben führen und mit seinem Herrchen oder Frauchen aktiv viel Spaß erleben. Egal, wann ein Hund erblindet ist, mit der Stimme ist ein Hund zu leiten und kann trotzdem noch eine schöne Zeit erleben. Der Hund kann dennoch mit in den Urlaub reisen oder kann einen normalen Spaziergang laufen. Wichtig ist lediglich, dass das Herrchen besser als zuvor auf Gefahrenquellen achtet. Am besten gibt es noch einen zweiten Hund, der den eigenen Hund anleitet. Denn befreundete Hunde kümmern sich untereinander gut um ihr Rudel.

Eine Chance für taube Hunde

Ein tauber Hund hat natürlich eine schwere Behinderung, die Befehle erschwert. Immerhin kann der Hund noch gut sehen und riechen. Dies bedeutet, dass der Hund visuelle Befehle und auch Befehle durch Berührungen erhalten kann. Ein gezieltes Training erlaubt einen normalen Umgang und kann einen Hund sehr eng an seinen Herren binden. Hunde halten sich dann eher dicht an ihr Rudel und suchen nach einer Unterstützung. Am besten werden diese Hunde aber ebenso an sicheren Orten spazieren geführt. Risiken sollten vermieden werden. Und dennoch ist es möglich den Hund von der Leine zu nehmen, wenn eine gewisse Möglichkeit des sicheren Zurückholens vorhanden ist.

Eine Chance für Hunde mit Gehbehinderung

Hund mit GehbehinderungSo mancher Hund mit einer Behinderung wird auch nicht mehr alt. Es kann geschehen, dass solch ein Hund noch weitere Erkrankungen erleidet. Auch die vorhandenen Lebensjahre sollten glücklich verbracht sein. Selbst dann sollte sich ein gutes Herrchen finden, das sich gut um den Hund kümmert, solange dieser noch lebt. Das Herrchen oder Frauchen benötigt dann ein grundlegendes Verständnis für den Umgang mit einem behinderten Hund. Ein plötzlich erkrankter Hund kennt aber seinen Herren, sodass sich hier sicherlich noch besser eine neue Möglichkeit der Kommunikation entwickelt. Der Hund wird sich dankbar zeigen und ein guter Begleiter sein. Sogar ein behinderter Hund wäre noch in der Lage als Rettungshund eine Hilfe zu leisten oder könnte im Hundesport aktiv sein. Eine gezielte Ausbildung und eine konsequente Anwendung von Befehlen ist für die meisten Hunde mit Behinderung die rettende Lösung. Selbst sensible Hunde sind für ihren Herren beste Freunde.

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